Potenzmittel FAQ:
Von Zeit zu Zeit habe ich Erektionsprobleme. Werde ich jetzt impotent? Muss ich mir Sorgen machen das ich eine ED
habe?
Frage: Ich habe manchmal Erektionsprobleme, das heisst die Erektion wird nicht so hart
wie sonst oder "er" macht schnell wieder schlapp. Kann das eine erektile Dysfunktion sein? Werde ich jetzt
impotent? Muss ich mir Sorgen machen?
Antwort: Um diese Frage beantworten zu können, müssten wir ein wenig mehr über die Umstände
wissen, bei denen diese Erektionsprobleme auftreten. Ist es eher willkürlich oder lässt sich ein Muster von
Umständen erkennen bei denen Ihre Erektionsprobleme häufiger vorkommen? Wenn Ihre Erektionsschwäche tatsächlich nur
hin und wieder auftritt, müssen Sie sich zunächst keine Sorgen machen. Nur weil "er" mal nicht so kann, muss noch
lange keine erektile Dysfunktion, also eine Gefahr der erektilen Impotenz vorliegen.
Dennoch ist es natürlich richtig, dass Sie der Sache auf den Grund gehen wollen. Generell ist ein gelegentliches
Versagen beim Geschlechtsakt nichts ungewöhnliches und kann und wird auch bei jedem gesunden Mann vorkommen. Und
zwar selbst dann, wenn die sexuelle Potenz eigentlich besonders stark ausgeprägt ist.
Häufige Gründe und Ursachen von Erektionsstörungen
Häufige Gründe für vorübergehende "Aussetzer" beim erlangen einer ausreichend harten und festen Erektion können
Stress, Übermüdung, Alkoholkonsum usw. sein, aber auch ein falscher Partner, der einen sexuell nicht stark genug
erregt kann - das darf man nicht verschweigen - eine Ursache für erektiles Versagen sein. Sie sollten sich daher
auch die Frage stellen, ob die Erektionsprobleme nur beim Geschlechtsverkehr mit einem bestimmten Partner vorkommen
oder zum Beispiel auch beim Versuch der Selbstbefriedigung auftreten.
Auch Versagensängste z.B. bei einer besonders attraktiven oder anspruchsvollen Partnerin könnten eine Rolle
spielen. Denn gerade wenn man "es" besonders gut machen möchte, dann lässt man oft unbewusst dem Liebespiel nicht
so den freien Lauf und man lässt sich dadurch beim Geschlechtsverkehr nicht wirklich "fallen", was für eine
sexuelle Erregung aber wichtig ist. Denn ohne eine ausreichende sexuelle Stimmulation geht selbst mit Hilfe von
Potenzmitteln wie Androxan und Erektionhilfen wie Viagra oder Libidoxin "nichts"!
Wo liegt die Grenze zwischen leichten Erektionsproblemen und einer
ED?
Statistisch gesehen kommt es bei gut 5 bis 10 Prozent aller Versuche zum Geschlechtsverkehr auch bei Männern mit
einer starken oder normal guten Potenz zu einem sexuellen Versagen des Mannes. Wenn Sie in etwa in diesem Bereich
liegen, dann brauchen Sie sich also wirklich keine Sorgen um Ihre Potenz und Erektionsfähigkeit zu machen. Sollten
sich diese Erektionsprobleme aber ungewöhnlich häufen und über eine längere Zeit andauern, dann könnte durchaus ein
Potenzproblem, eine Erektionsstörung oder eine stärker ausgeprägte Erektionsschwäche bis hin zur angehenden
erektilen Dysfunktion vorliegen.
Medizinisch gesehen spricht man dann von einer erektilen Dysfunktion, wenn die Erektionsstörungen so stark sind
und so häufig vorkommen, das man von erektiler Impotenz sprechen muss. Hierbei haben sich die Mediziner auf eine
Versagensrate von gut 70 Prozent aller Versuche für einen ausreichend befriedigenden Geschlechtsverkehr über einen
Zeitraum von mindestens einem halben Jahr hinweg geeinigt um von einer echten erektilen Dysfunktion zu
sprechen.
Eine Potenzstörung und Erektionsschwäche beginnt aber mit Sicherheit schon lange vor dieser 70-Prozent
Marke und sollte daher auch behandelt werden. Auch sollten Sie in diesem Fall unbedingt einen Arzt aufsuchen,
nicht nur wegen der Erektionsstörung selber, sondern weil diese auch ein Indikator für eine weitere unter Umständen
ernst zu nehmende Krankheit wie z.B. stark verengte Blutbahnen oder Diabetes sein kann.
> Lesen Sie hier über die möglichen Ursachen von
Erektionsstörungen und ED
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