Maca - wie das pflanzliche Potenzmittel das
Inkareich überlebte
Doch die spanischen
Kolonisten und Missionare wollen davon nichts wissen. Mit aller
Macht brechen und zerstören sie die Traditionen und geistigen
Kräfte der Einheimischen. Im Jahre 1780 ist es für die Inka und
deren Nachfahren nicht mehr zu ertragen.
Unter der Führung von Tupac Amara erheben sich die
geschundenen Menschen gegen die Eroberer. Doch der Aufstand
wird mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Per Gesetz verbieten
die Spanier seitdem die Ausübung jeder Form von indianischer
Kultur.
So wurde Quechua, die Sprache der Inka verboten. Es wurde
verboten traditionelle indianische Kleidung zu tragen. Und -
typische Nahrungsmittel der Inka anzubauen oder zu konsumieren.
So wurde der Anbau von Yoco, Yacon, Maca und sogar von Mais und
Kartoffeln auf das strengste Untersagt. Zuwiederhandlungen
wurden oft mit grotesker Grausamkeit geahndet.
So geriet auch das natürliche, pflanzliche Potenzmittel Maca
beinahe in Vergessenheit. Doch die Pflanze überlebte in ihrem
natürlichen Lebensraum hoch oben in den Anden. Mutige Bauern im
unwegsamen Gelände haben das Saatgut heimlich kultiviert und
bis in unsere Tage gerettet.
Sie sind die wahren Erben wenigstens dieses Teils vom
vorlorenen Wissen der Inka. Ihnen haben wir es letztlich zu
verdanken, dass wir heute Maca, Yoco und viele andere
Nahrungsmittel und Heilpflanzen und auch deren Wirkung aus
jener Zeit kennen. Nur sie wussten, wie man sie kultiviert und
bewahrten dieses Wissen bis in unsere Zeit
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