Maca - Wachstum unter extremen klimatische Bedingungen

Die Indianer Perus nennen Maca die „Königin der Anden“.  Maca ist eine Wurzel- oder Knollenpflanze und ist eigentlich nicht besonders anspruchsvoll, doch wächst sie ausschließlich in Höhen um die 4000 Meter. Es gibt insgesamt über 30 verschiedene Macapflanzen welche sich in den Farben unterscheiden.

Die gelbe Maca kommt am häufigsten vor. Der Anbau von Maca bedarf besonderer Sorgfallt und die Bauern in den Anden Perus greifen hier auf das Jahrtausende alte Wissen ihrer indianischen Vorfahren, der Inka zurück, welches keineswegs gänzlich verloren gegangen ist sondern weiter überliefert wurde.

Nach der Aussaat bedürfen die jungen Macapflanzen besonderer Aufmerksamkeit und Pflege. Das Saatgut selber gewinnen die Bauern sehr ökologisch aus den Vorjahrespflanzen. Bei der Maca-Ernte lassen sie einfach einige der Maca-Pflanzen stehen, die dann heranreifen und die für die nächste Aussaat notwendigen Macasamen liefern. So gibt es immer genügend Saat für das nächste Jahr.

In den Anden Perus herrscht ein extremes Hochlandklima. Der Unterschied in der Tagestemperatur und der Nachttemperatur kann bis zu 30 Grad Celsius betragen. Die Ernte der Macapflanzen und Macawurzeln dauert oft mehrere Wochen. Diese Arbeit erfolgt ohne Nennenswerte technische Hilfsmittel in extremer Höhe und bei niedrigem Sauerstoffgehalt. Maschinen für die Ernte kann sich kaum jemand leisten.

Das Jahreseinkommen eines Bauern liegt bei lediglich etwa 500 bis 1000 Euro im Jahr. Allerdings sind die Menschen und ihre Familien durchweg Selbstversorger, so dass ihnen zumindest nicht an den lebensnotwendigsten Dingen wie Nahrung und Kleidung mangelt.

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