Die Produktion von Maca steigt kontinuierlich an

Die Maca Bauern verkaufen ihre Ernte auf dem regionalen Markt in den tiefer gelegenen Tälern der Anden an Zwischenhändler. Diese bringen die Macawurzeln dann auf die Märkte der peruanischen Hauptstadt Lima.

Diese Absatzmöglichkeit ist für die Maca-Bauern die wichtigste Einnahmequelle. Da jedoch immer mehr Familien in den Hochebenen der peruanischen Anden Maca anbauen, ist es trotz der gestiegenen Nachfrage nach der Macawurzel zu einem langsamen aber kontinuierlichen Preisverfall gekommen. Die Einnahmen der Maca-Bauern sind verglichen mit dem erforderlichen Arbeitsaufwand inzwischen nahezu lächerlich gering.

Bis etwa Anfang der 90er Jahre wurde Maca praktisch ausschliesslich von Einheimischen Bauern und Familien angebaut und auch konsumiert. Doch seit sich die besonderen Fähigkeiten der Pflanze als Heilmittel und Potenzmittel herumgesprochen haben, ist die Produktion von Maca ständig gestiegen. Schon im Jahre 2003 wurden bereits mehr als 16.000 Tonnen Maca produziert. Der Jahresumsatz hat inzwischen die 3 Millionen Dollar Grenze gesprengt - mit steigender Tendenz.

Verglichen mit dem Weltmarkt für Heilpflanzen und Naturheilprodukte ist dies zwar ein geginger Anteil, denn dort werden jährlich bis zu 60 Milliarden Dollar umgesetzt. Doch ist diese durch Maca entstandene Einnahmequelle für das verhältnismäßig arme Land Peru und seine Bevölkerung wirtschaftlich nicht ohne Bedeutung.

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